Bruni Prasske


Bruni Prasske war von Jugend an am Fremden interessiert. So nahm sie die afghanischen Asylbewerber, die in ihre Stadt zogen, mit offenen Armen auf, studierte Interkulturelle Pädagogik in Oldenburg und engagierte sich in der Asylrechtsbewegung. Schließlich arbeitete sie mehrere Jahre als Sozialpädagogin in Hamburger Asylunterkünften, wo sie in engen Kontakt mit Iranern kam, die sie auf das Land neugierig machten.
Sie begann die Sprache zu lernen und reiste 1992 zum ersten Mal in das Land, wo sie die Familien einiger politischer Exilanten besuchte. Mitte der neunziger Jahre hatte sie die Möglichkeit, als Stipendiatin bei verschiedenen Einwanderer- und Flüchtlingsprojekten in den USA mitzuarbeiten. Fremde, Exil, Heimatlosigkeit und die Suche nach einem besseren Leben wurden zu Themen, mit denen sie immer intensiver befasste.

Über das Schreiben möchte sie auch mit anderen in Kommunikation treten, die ebenfalls ihre Freude an der Vielfältigkeit der Welt haben. Zuletzt erschien von ihr der Titel „Immer noch träume ich von Deutschland“.
 

 

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