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Christian Seltmann, Jahrgang 1968, lebt in Berlin, arbeitete als Journalist, Lektor, Dramaturg, Matratzenauslieferer, Rettungssanitäter, Fernsehredakteur, Zeichentrickfilmproducer, aber weder als Taxifahrer noch als Kellner. Er hat Theaterstücke, Dreh- und Sachbücher geschrieben und übersetzt, unterrichtet an der Technischen Universität Dramaturgie, führt als Historiker Menschen durch die Stadt, trägt den Braungurt im Shotokan-Karate, schreibt alle seine Texte im Lesesaal der Staatsbibliothek unter den Linden, weil man da weder sprechen, noch telefonieren, nicht essen, nicht trinken, sondern nur träumen, schreiben, schlafen und lesen darf, ist ungeduldig, empfindlich, ein Einzelkind, kocht gern, sammelt gern Pilze, liebt das Meer, aber nicht das Watt. Er ist verheiratet und hat Neffen und Cousinen, Kinder ohne Ende um sich herum, mittlerweile vor allem auch seine eigene Tochter. Christian Seltmann ist Mitglied im Roten Kreuz, war in seiner Kindheit und Jugend Messdiener und Pfadfinder. Er war noch niemals in New York - und möchte auch lieber nach Kyoto.
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