Stefan Jäger lebt im nordhessischen Fritzlar und arbeitet dort als Physiotherapeut, ein Beruf, der außer lebensechten Krankheitsbildern, von denen wohl auch die Menschen der Antike betroffen waren, zugleich die nötige Ablenkung vom Schreiben liefert. Neben seinen historischen Romanen finden sich in verschiedenen Anthologien einige Kurzgeschichten von ihm. Die Grundidee für den „Silberkessel“ ist, wie so vieles andere auch, beim Joggen durch das alte Land der Chatten entstanden, von denen schon Tacitus schrieb, dass sie für Germanen viel Umsicht und Geschick zeigten. Nebenher spielt er Laientheater, vor allem zur Freude seiner Tochter. Zuletzt erschien von Stefan Jäger „Das Gold des Nordens“.