Kuno Kruse

Kuno Kruse schreibt neben Drehbüchern für die Zeitschriften Stern, Crime und Zeit. Er gehörte zum Gründerkreis der taz, wechselte 1989 vom Berlin nach Hamburg in die Redaktion der Zeit, später des Spiegels und Sterns. Er lebt auf St. Pauli.

 

 

Seine Bücher und Dokumentationen entstehen aus Begegnungen. Der Tänzer Sylvin Rubinstein nahm ihn mit in die ruhelosen Nächte des Glanzes und Albträume. Er blieb ein fordernder Freund. Ein verlorener Mann am Klavier öffnete dem Autor den Blick in die abgespaltenen Abgründe des geflohenen Heimkindes, Hippies und Glücksspielers Jonathan. Aus einer gemeinsamen Flasche Jägermeister erwuchs eine diffizile Parteinahme für einen Hells Angel.Für seine Reportagen erhielt er den Theodor-Wolff-, den Joseph-Roth-, den Hansel-Mieth- und den Egon-Erwin-Kisch-Preis.